Honigmassage

Die Honigmassage ist eine tiefgreifende Entgiftungsbehandlung des Bindegewebes, die aus dem uralten Erfahrungsschatz der russischen Volksheilkunde stammt. Die ständige Konfrontation des Körpers mit Fremd- und Giftstoffen kann irgendwann zur Überforderung der Ausscheidungswege führen. Viele Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen gehen mit einer Verschlackung des Bindegewebes einer, was 85% des Gewebes unseres Körpers ausmacht. Der Mediziner Dr. Alfred Pischinger und die Matrixforscher halten den interstitiellen Raum – einen Teil des Bindegewebes – für maßgeblich beteiligt an chronischen Erkrankungen. Dauerspannungszustände, Säuren, Medikamente und zu Schlacken gewordene Stoffwechselprodukte werden an Stellen gelagert, wo sie erst mal noch keinen Schaden anrichten. Mit der Zeit können sie zur Erstarrung eines Teils des Bindegewebes führen und somit den Abtransport von Stoffwechselprodukten und die Zufuhr von Nährstoffen und aufbauenden Substanzen zur Zelle behindern. Die Honigmassage führt immer zu einer Entlastung des Körpers, der sich dadurch dann wieder selbst besser regulieren kann.

Die Honigmassage wird hauptsächlich am Rücken angewandt. Es wird körperwarmer Honig auf den Rücken gegeben und durch pumpende und ziehende Bewegungen der Hände werden alte Schlackenstoffe aus tief liegendem Körpergewebe heraus an die Hautoberfläche gezogen. Es kommt zu einer deutlich sichtbaren Veränderung des Honigs in Farbe und Konsistenz. Die Honigmassage belebt den gesamten Organismus stark, einmal durch die starke Erhöhung der Durchblutung, und auch weil an den Energiebahnen Blasenmeridian und Gouverneursgefäß gearbeitet wird, die für eine günstige Energieverteilung im Körper zuständig sind. Über die Organreflexzonen am Rücken können wir auch Einfluss nehmen auf unsere Organe.

Anzuwenden bei:

  • Allergien (nicht bei einer Honigallergie)
  • Herz-Kreislauf-Problemen
  • Kopfschmerzen
  • Ausfluss- und Regelstörungen, Wechseljahrsbeschwerden
  • rheumatischen Erkrankungen und Arthrose
  • chronischen Erkrankungen
  • nachlassender Vitalität und Leistungsfähigkeit
  • zur Leberstärkung und somit auch bei Erkrankungen, die auf eine schwache Leber zurückzuführen sein können wie chronische Müdigkeit, Depression, Erschöpfung
  • zur Förderung der Selbstheilungskräfte des Körpers

Die Dauer einer Honigmassage ist eine gute Stunde. Danach sollte noch Zeit für eine Nachruhe sein.